Der Tisch als kreative Bühne

Duni lotet im Jubiläumsjahr die visuellen Möglichkeiten von Schlichtheit und Opulenz aus / Viele Materialien patentiert.

BRAMSCHE. „Tischlein deck dich“ – dieses Kommando gibt es leider nur im Märchen der Gebrüder Grimm. Wer jedoch selbst Hand anlegen will, dem hilft die Duni GmbH & Co. KG, Tafelträume wahr zu machen. Seit 50 Jahren ist das Tochterunternehmen der schwedischen Duni AB auf dem deutschen Markt aktiv. „Unsere Vision ist, Essen und Trinken schöner und bequemer zu machen“, so Geschäftsführer Ulfert Rott.

Dafür hat Duni innovative Produkte entwickelt, etwa den Tischläufer Tête à Tête”. Doch ob Rendezvous oder Hochzeit, Taufe oder Geburtstag, Weihnachten, Ostern oder saisonale Aktion – inzwischen bietet das Unternehmen ein umfangreiches Sortiment zur Tischdekoration: Vom Tischläufer bis zur Tischdecke, von der Tafelkerze bis zum Kerzenglas, von der Serviette bis zur Bestecktasche.
Farblich aufeinander abgestimmte Konzepte sind eine Spezialität des Hauses. Die aktuelle Tischkultur wird immer mehr von Ganzheitlichkeit geprägt. „Erst wenn der Tisch zum Gespräch wird, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Hans-Georg Wegner, Vertrieb Professional Deutschland. „Dabei gibt es einen Trend zur Individualisierung“, so Wegner. Passend dazu hat Duni im Jubiläumsjahr neue Offerten im Programm. „Soft Purism“ setzt auf Schlichtheit und Naturtöne. „Opulent Luxury“ repräsentiert genau das Gegenteil. „Country Style“ kommt rosig und verspielt daher. Und „Greenstyle“ wirkt besonders erfrischend und natürlich.

Weiß ist wieder schick

Nach Angaben von Karin Nyhuis, Leiterin des Duni Design Teams, ist die Farbe Weiß wieder angesagt. „Weiß ist elegant und je nach Farbkombination kann man unterschiedliche Effekte erzeugen“, sagt sie. Auch sämtliche Grünabstufungen mit warmen Rot- und Gelbtönen seien wieder in. Außerdem Naturtöne in Kombination mit Weiß, Creme, Grau und Braun. „Die Natur bietet viele Vorbilder für Gegenstände, Formen, Materialien und Designs“, so Nyhuis.

Die Erfolgsgeschichte von Duni begann 1954 in Billingfors in Schweden mit der Einführung der ersten farbigen Zelltuchserviette. Der Produktname leitet sich von dem schwedischen Wort für Daune (Dun) ab. 1958 eröffnete das Unternehmen ein erstes Verkaufsbüro in Hamburg. 1976 fiel die Entscheidung in Bramsche eine Produktionsstätte zu errichten. Auch die ehemaligen regionalen Lagerstandorte in Berlin, Mannheim und Wuppertal wurden in Bramsche zusammengefasst. Heute arbeiten an dem zweiten Produktionsstandort des Konzerns knapp 1000 Mitarbeiter.
Im Laufe der Jahre hat sich die Duni Produktentwicklung viele Ideen patentieren lassen. So soll ein abwischbares und optisch hochwertiges material mit dem Namen „Dunisilk Plus“ für Wirtschaftlichkeit auf dem Tisch sorgen. Und die Leinenoptik von „Duni Elegance“ ist von einer Stoffserviette kaum noch zu unterscheiden. „Das Geheimnis des Erfolgs ist es, dem Rohstoff Papier ein immer neues Gesicht zu geben“, so Reinhold Röthenbacher von der Produktentwicklung.

Über den Tellerrand

Außer Konzepten in der Tischdekoration und Geschenkpapier bietet Duni auch Verpackungslösungen für die Außer Haus Verpflegung an. Außerdem hat das schwedische Unternehmen mit Duniwell eine Einmal Pflegeserie im Angebot. Beim Umweltschutz hat das mehrfach zertifizierte Unternehmen einen klaren Standpunkt. Auch die schönste Serviette, die dekorativste Decke und das hautfreundlichste Tuch rechtfertigen es nicht, natürliche Ressourcen zu verschwenden. „Der Umweltgedanke beeinflusst jede unserer Entscheidung“, so das Fazit von Hans Joachim Stahmeyer, Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement.

Textlink: www.ahgz.de

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